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Unsere Solarparks sind mehr als nur Photovoltaikanlagen: Sie sind ganzheitlich gedachte Energielösungen, die höchste technische Qualität mit landwirtschaftlicher Verantwortung auf einer Fläche verbinden - Energie mit Mehrwert.
Unsere landwirtschaftlichen Wurzeln motivieren uns, Landwirtschaft und Technologie sinnvoll zu verbinden. Diese Kombination setzen wir auch bei der Planung unserer ökologisch bewirtschafteten Solarparks um. Nachhaltigkeit bildet die Grundlage für die Balance zwischen effektivem Ertrag und Naturentfaltung. Wir planen sorgfältig, wie Solarmodule, Aufstellwinkel, Abstände sowie Technik, Verkabelung und Netzanbindung aufeinander abgestimmt sind, um die Anlage optimal zu gestalten.
Sämtliche Solarparkflächen werden konsequent von unserem eigenen landwirtschaftlichen Unternehmen „Osterhof Ökologisches Flächenmanagement GmbH & Co. KG“ gemäß den Anforderungen der EU-Öko-Verordnung 2018/848 bewirtschaftet. Diese ökologische Landwirtschaft wird jährlich durch unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstellen überprüft. Das Zertifikat gemäß der EG-Verordnung (EU) 2018/848 trägt das landwirtschaftliche Unternehmen.
Unsere langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Solarparks garantiert eine sorgfältige Standortanalyse, optimale Netzanbindung und schnelle Genehmigungsprozesse.
Seit dem Bau des ersten Parks setzen wir auf langlebige und zuverlässige Komponenten. Mit dieser Erfahrung haben wir aktiv an der Entwicklung der VDE-Norm für Solarmodule mitgewirkt.
Für uns entsteht ein erfolgreiches Energieprojekt nicht nur durch hochwertige Technik, sondern auch durch Vertrauen und eine enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit allen Beteiligten.

Unsere Solarparks entstehen gezielt auf landwirtschaftlichen Flächen. Das bringt eine gewisse Verantwortung mit sich, der wir mit guter Planung, einer angepassten Bauweise und extensiver Bewirtschaftung nachkommen. Indem wir unsere Solarparks in die Kulturlandschaft integrieren, schaffen wir nachhaltige Energie und eine dauerhafte Akzeptanz sowie mehr Artenvielfalt.
Die Grundvoraussetzungen für biodiversitätsfördernde Solarparks liegen in der Bauweise und der extensiven Bewirtschaftung. Ab einem besonnten Streifen von ca. 2,50 m entsteht ein wertvoller Lebensraum für die Artenvielfalt. Gleichzeitig werden die eingesetzten Ressourcen zur Stromerzeugung (Solarmodul) optimal genutzt, da die gegenseitige Verschattung der Module (Verschattungsgrad) gemindert wird. Die Basisformel der Berechnung des besonnten Streifens, welche von Hauke Nissen entwickelt wurde, berücksichtigt die wesentlichen Standortparameter.

Die Mehrfachnutzung von Solarflächen ist mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass landwirtschaftliche Anforderungen, Naturschutz, technische Rahmenbedingungen und Wirtschaftlichkeit in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.
Unsere Best Practice Beispiel mit BioDiv-PV, PV auf Moorboden sowie Agri-PV belegen in der Praxis, dass unsere Mehrwert-Konzepte funktionieren.
Wie leistungsfähig und naturverträglich ein Solarpark ist, bestimmt schon die umweltbewusste Planung und Gestaltung der Flächen. Verschiedene technische Maßnahmen helfen dabei, die Nachhaltigkeit des Solarparks aktiv zu verstärken. Hier ein kleiner Einblick:
Wir bauen Solarparks mit einem breiteren Reihenabstand als üblich. Dadurch verringert sich die gegenseitige Verschattung der Solarmodule, und die Lichteinstrahlung auf dem Boden nimmt zu. Durch diese Bauweise wird eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung ermöglicht und es führt zu einer deutlichen Steigerung der Artenvielfalt.
Beim Bau eines Solarparks wird möglichst auf den Einsatz von Beton verzichtet, um die Bodenversiegelung so gering wie möglich zu halten. Die Modultraggestelle und der Zaun werden über Gründungspfosten mit dem Boden verbunden. Diese Pfosten werden mit Spezialmaschinen in den Boden gerammt.
Der Wegebau findet in offenporiger Bauweise statt, sodass das Niederschlagswasser ungehindert durchdringen kann. Für ca. 3 ha Solarpark wird eine Trafostation benötigt. Diese werden angeliefert, auf ein Kiesbett gestellt und mit Erdwällen befestigt.
Durch die Einsparung von Betonfundamenten liegt der Versiegelungsgrad bei max. 1 %.
Nach Ende der Nutzungsdauer wird die PV-Anlage wieder komplett zurückgebaut und die Fläche erhält ihren Ursprungszustand zurück.
Sämtliche Bauteile und Komponenten sind für eine Lebensdauer von 30 Jahren ausgelegt. Dies ist für einen wirtschaftlichen, wartungsarmen und ökologischen Solarpark sehr wichtig.
Lediglich bei den Wechselrichtern nehmen wir eine Lebensdauer von ca. 15 Jahren an, welche dann während der Laufzeit einmalig erneuert werden müssen. Wechselrichter haben heute die Größe eines Reisekoffers und werden an den Modulgestellen befestigt.

Moderne Photovoltaiksysteme erzielen immer höhere Wirkungsgrade und ermöglichen eine effizientere Nutzung der vorhandenen Fläche. In Kombination mit integrierten Speicherlösungen – etwa Co-Location-Batteriespeichern – können erzeugte Stromüberschüsse gezielt gespeichert und bedarfsgerecht ins Netz eingespeist werden. Unser Ziel ist es deshalb, überschüssige erneuerbare Energie nicht ungenutzt zu lassen, sondern sie sinnvoll zu speichern.
Co-Location BESS