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Unsere landwirtschaftlichen Wurzeln motivieren uns, Landwirtschaft und Technologie sinnvoll miteinander zu verbinden. Wir entwickeln Solarflächen, auf denen Energieerzeugung und landwirtschaftliche Nutzung zusammengedacht werden.
Unsere Wurzeln liegen in der Landwirtschaft. Deshalb denken wir jedes Projekt von der Fläche aus. Dabei beschäftigt uns immer eine Frage: Wie können wir den Ausbau der Solarenergie voranbringen, ohne landwirtschaftliche Flächen einfach aus der Landwirtschaft zu nehmen?
Unsere Antwort: durch Mehrfachnutzung.
Gut geplante Solarparks können Energie erzeugen, landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen und gleichzeitig Raum für ökologische Funktionen schaffen.
Unsere Gesellschaft braucht Fläche – für Ernährung, Energie, Natur- und Klimaschutz ebenso wie für Infrastruktur. Die Fläche selbst wird deshalb immer wertvoller. Wir sollten diese Nutzungen nicht automatisch gegeneinander ausspielen. Vielmehr müssen wir überlegen, wo sich unterschiedliche Funktionen sinnvoll miteinander verbinden lassen.
Flächen erhalten und bewirtschaften.
Erneuerbaren Strom erzeugen.
Ökologische Strukturen fördern.




Die Grundlage der bodenschonenden Bauweise ist eine Gründung mit Rammpfosten. Dabei werden die Pfahlgestelle GPS-genau in den Boden eingebracht. Wir bauen Solarparks mit einem breiteren Reihenabstand als üblich - Besonnter Streifen. Dadurch verringert sich die gegenseitige Verschattung der Solarmodule und die Lichteinstrahlung auf dem Boden nimmt zu.
Diese Bauweise ermöglicht eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung und führt zu einer deutlichen Steigerung der Artenvielfalt. Die Bodenqualität bleibt erhalten, die natürliche Struktur wird gewahrt und eine spätere Rückbaubarkeit der Anlage ohne bleibende Eingriffe ist möglich. So wird von Beginn an auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung gesetzt.

Im ökologischen Solarpark steht nicht mehr die maximale landwirtschaftliche Intensität im Mittelpunkt. Stattdessen wird die Fläche extensiv bewirtschaftet.
Das bedeutet: weniger Eingriffe, spätere und gezieltere Mahd und eine Bewirtschaftung, die stärker auf die Entwicklung der Fläche und ihrer ökologischen Funktionen abgestimmt ist.
So kann die Fläche weiterhin Biomasse produzieren und Teil der Landwirtschaft bleiben – während gleichzeitig Raum für eine vielfältigere Agrarlandschaft entsteht.

Durch die lockere Anordnung der Module entstehen nun Blüh- und Altgrasbereiche. Doch allein dadurch, dass man eine Fläche sich selbst überlässt, entsteht noch keine Biodiversität. Die Flächen müssen weiterhin gepflegt werden – aus Gründen der Verschattung, des Brandschutzes und der langfristigen Funktionsfähigkeit der Anlage.
Wenn dies richtig gemacht wird, kann aus der notwendigen Flächenpflege eine extensive Form der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung werden. Landwirtschaftliche Betriebe übernehmen dann landschaftspflegerische Aufgaben. Die extensive Grünlandpflege wird so zu einem Bestandteil der landwirtschaftlichen Nutzung.

Extensiv bewirtschaftete Solarflächen können innerhalb einer intensiv genutzten Agrarlandschaft neue Strukturen schaffen. Blühbereiche, Altgrasstreifen und extensiv genutztes Grünland können Lebensräume und Rückzugsräume schaffen und zur Vernetzung mit der Umgebung beitragen.
So wird der Solarpark nicht zum isolierten Energieerzeugungsstandort, sondern kann Teil einer vielfältigeren Agrarlandschaft werden.
Nicht jeder landwirtschaftliche Betrieb verfügt über die passenden Maschinen, die notwendige Erfahrung oder die betrieblichen Kapazitäten, um eine ökologisch bewirtschaftete Solar- oder Agri-PV-Fläche über viele Jahre zuverlässig zu pflegen.
Mit der Osterhof Ökologisches Flächenmanagement GmbH & Co. KG (ÖFM) bündeln wir landwirtschaftliches Know-how, geeignete Technik und Erfahrung in der extensiven Flächenbewirtschaftung.
Gemeinsam mit den zuständigen Stellen entwickeln wir standortangepasste Maßnahmen, setzen sie um und begleiten ihre Entwicklung langfristig. Dabei geht es nicht um ein Standardprogramm für jeden Solarpark.
Unsere ökologischen Solarparks werden nach den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung 2018/848 bewirtschaftet und jährlich durch eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle zertifiziert.





Wir wollen Energieerzeugung und Landwirtschaft nicht als Gegensätze verstehen. Unser Ziel ist es, landwirtschaftliche Flächen langfristig zu erhalten, sie ökologisch aufzuwerten und gleichzeitig kostengünstig und zuverlässig erneuerbare Energie zu erzeugen. Dafür verbinden wir Landwirtschaft, Solarenergie und ökologisches Flächenmanagement.
Denn die Landwirtschaft der Zukunft wird mehrere Aufgaben gleichzeitig auf einer Fläche erfüllen müssen.

Landwirtschaftliche Bewirtschaftung als Dauergrünland oder extensiv genutztes Grünland.
Standortgerechtes Entwicklungskonzept mit Maßnahmen zur öko-logischen Verbesserung.
Dezentrale und günstige Stromerzeugung.
Kein Einsatz von Düngern und Pflanzenschutzmitteln
Gleichmäßige Verteilung des Niederschlags
Solarparks bieten Feldvögeln, wie z.B. der geschützten Feldlerche, ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und Lebensräume. Zahlreiche Vogelarten nutzen Solarparks als Lebensraum, Nahrungsquelle und Brutgebiet.
Die Ergebnisse und Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen - NEIN. Ökologische Solarparks sind bereits heute ein energiewirtschaftlich relevantes Flächenkonzept, das ohne intensive Flächenüberbauung auskommt. Durch die angepasste Bauweise bleibt die Fläche weiterhin für zusätzliche Nutzungen, insbesondere für die Landwirtschaft, verfügbar und ermöglicht so die Bereitstellung verschiedener Ökosystemdienstleistungen z.B. in Form von Biodiversität.
Biodiversität